Dresdener Neustadt

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Barockviertel
Das Viertel um die Königstraße zählt zu den attraktivsten Dresdens. Hier haben sich Architektur und Atmosphäre der bürgerlichen Barockstadt erhalten. Die Königstraße ist heute Dresdens vornehmste Einkaufsadresse. Der Straßenzug entstand 1731 als eine der drei Hauptstraßen der »Neuen Königstadt«, dem Neustädter Teil der Residenz. Die Planung der reich ausgestatteten barocken Bürgerhäuser wurde einem strengen Baureglement unterworfen, so dass ein harmonisches geschlossenes Stadtbild entstand. Das Viertel um Königstraße, Obergraben und Rähnitzgasse lädt mit zahlreichen Restaurants ein, teils in barocken Innenhöfen gelegen. Galerien und Antiquariate bieten Anregungen für Kunstfreunde.


Goldener Reiter und Hauptstraße
Das in Kupfer getriebene Reiterstandbild -»Goldene Reiter« des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August des Starken befindet sich seit 1736 am Neustädter Markt. Das Denkmal ist blattvergoldet und zeigt den berühmten Herrscher in römischer Rüstung in Richtung Osten auf sein Königreich Polen zureitend. Er und sein Sohn Friedrich August II. ließen jene barocken Prachtbauten und einzigartigen Kunstsammlungen entstehen, die Dresden den Beinamen »Elbflorenz« brachten. Am Neustädter Ende der Augustusbrücke weist der »Goldene Reiter«, das Standbild von Sachsens berühmtestem Kurfürsten August dem Starken, in die Hauptstraße. Sie ist eine der beliebtesten Einkaufsstraßen der Dresdner Innenstadt. Unter den prachtvollen Platanen der liebevoll gestalteten Allee lässt sich der Stadtspaziergang angenehm mit Einkehren und Einkaufen verbinden.


Kunsthofpassage
Kreativ, bunt und kontrastreich geht es in der Kunsthofpassage zu, welche die Alaunstraße 70 mit der Görlitzer Straße 23-25 verbindet. Fünf verschieden gestaltete Höfe warten mit bestimmten Themen und zahlreichen Restaurants und Cafés, Galerien und Läden auf Sie. Die Kunsthofpassage bietet Raum für zahlreiche Entdeckungen – etwa im Hof der Fabelwesen – und lädt zum Entschlüsseln der detailreichen Fassadengestaltung ein. Im Hof der Metamorphosen kann der aufmerksame Betrachter so etwa die langsame Veränderung 24 verschiedener Papiere beobachten. Im Hof der Elemente hingegen wird das farbenfrohe Architekturschauspiel an den Wänden bei Regen durch die angebrachten Regenrohre zum Künstler – und macht Musik.


Pfunds Molkerei
Bereits 1910 wurde das Geschäft der 1880 gegründeten Molkerei der Gebrüder Pfund als der schönste Milchladen der Welt gerühmt. Die Ausstattung des Ladens besteht aus fantasievoll gestalteten Majolika-fliesen mit Motiven aus der Milchwirtschaft, mit Fabeltieren und floralen Elementen im Stil der Neorenaissance. Die handgemalten Darstellungen auf Wänden, Fußboden und Verkaufstresen stammen aus der Kunstabteilung der Dresdner Steingutfabrik Villeroy & Boch.


Szeneviertel Neustadt
Im Straßenkreuz zwischen Louisen- und Alaunstraße liegt ein geschlossenes Gründerzeitviertel mit urwüchsigem Flair. Der reizvolle Wechsel von restaurierten und alten Häusern, engen Gassen und verwinkelten Hinterhöfen mit Kneipen, Restaurants und Geschäften von elegant bis schrill macht die »Äußere Neustadt« zu einer Besonderheit.