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Elbschlösser
Einen fantastischen Blick auf Dresden genießen Sie von den drei Elbschlössern, hoch über dem Strom am Loschwitzer Hang gelegen. Schloss Albrechtsberg wurde für Prinz Albrecht von Preußen erbaut. Das Lingnerschloss in der Mitte gehört ursprünglich dem Kammerherrn des Prinzen, bevor Karl August Lingner, Erfinder des Odol-Mundwassers und Begründer des Deutschen Hygiene-Museums, hier residierte. Die frühere Fabrikantenvilla Schloss Eckberg ist heute ein Luxushotel. In dieser einmaligen Kulisse findet alljährlich im Juli die Dresdner Schlössernacht statt.


Große Garten mit der Parkeisenbahn
Der Große Garten, südöstlich des Stadtzentrums gelegen, ist der größte und schönste Park der Stadt. 1676 beauftragte der spätere Kurfürst Johann Georg III. den Bau eines repräsentativen Gartens vor den Toren der Stadt. 1683 entstand das frühbarocke Palaisgebäude. Heute ist der Großer Garten einer der beliebtesten Erholungsorte Dresdens. Neben Parktheater, Freilichtbühne und Gondelteich warten auch Restaurants und Biergärten auf den Besucher. Die Parkeisenbahn, eine seit 1950 verkehrende Liliputbahn, bietet einen mehrere Kilometer langen Rundkurs durch den Großen Garten. Traditionell sind neben erwachsenen Parkeisenbahnern auch Kinder als Aufsicht, Fahrdienstleiter oder Zugbegleiter tätig.


Loschwitz mit dem Blauen Wunder und den Dresdner Bergbahnen
Im alten Fischerdörfchen Loschwitz laden zahlreiche Galerien, Antiquitätenhändler und Antiquariate, Cafés, Restaurants sowie schattige Biergärten an der Elbe zum Bummeln und Verweilen ein. Seit über 100 Jahren prägen die Schwebebahn und die Standseilbahn das Landschaftsbild am malerischen Loschwitzer Elbhang. Neben der Nutzung als öffentliches Nahverkehrsmittel haben sich die beiden Bergbahnen zu einer bedeutenden touristischen Attraktion in Dresden etabliert. Die Dresdner Standseilbahn fährt vom Körnerplatz hinauf zum Stadtteil Weißer Hirsch, dem bekannten Dresdner Villenviertel. In unmittelbarer Nähe des Körnerplatzes befindet sich auch die Talstation der Schwebebahn, die nach Oberloschwitz führt. »Blaues Wunder« ist die volksmundliche Bezeichnung der Loschwitzer Brücke in Dresden. Diese Dresdner Elbbrücke verbindet die Villen- bzw. Wohngegenden Blasewitz und Loschwitz miteinander. Das Blaue Wunder wurde 1893 als fünfte Dresdner Elbbrücke fertiggestellt. Heute ist sie unter ihnen diejenige mit der meisten alten Bausubstanz, da sie als einzige weder Kriegszerstörungen erlitt noch aus anderen Gründen neu- oder umgebaut wurde. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt und war 2007 für die Auszeichnung Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.


Schloss und Park Pillnitz
Die ehemalige Sommerresidenz des sächsischen Königshauses ist die größte chinoise Schlossanlage Europas. Der Schlosspark mit mehr als 2.000 Gehölzen und über 600 Kübelpflanzen lädt zu jeder Jahreszeit zu erlebnisreichen Spaziergängen ein. Eine botanische Besonderheit ist die über 230 Jahre alte Kamelie, die während der Blütezeit von Mitte Februar bis Mitte April in ihrem begehbaren Schutzhaus besichtigt werden kann. Im historischen Palmenhaus entfalten sich vorrangig australische und südafrikanische Pflanzen. Das Schlossmuseum im Neuen Palais informiert über die Geschichte der Schlossanlage und das höfische Leben seiner Bewohner, die Mode der Chinoiserie sowie die Fest- und Spielkultur des Barocks. Die katholische Kapelle bringt das religiöse Leben im Schloss zeitgemäß nahe.


Zoo Dresden
Ein Besuchermagnet für Alt und Jung ist der viertälteste Zoo Deutschlands. Er erstreckt sich am Südrand des Großen Gartens und beherbergt mehr als 2.000 Tiere in rund 300 Arten. Zu den besonderen Attraktionen gehören das Afrikahaus mit Elefanten, Mandrills und Nacktmullen, die savannenartig gestaltete Löwen- und Karakalanlage und das Giraffenhaus, wo man über eine Art Galerie die Giraffen auch »Aug-in-Aug« betrachten kann.